Wie äußern sich Ängste
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Körperlich kann sich Angst äußern durch Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Herzklopfen, Schwächegefühle, Schweißausbrüche, Schwindelgefühl, bis hin zu Brustschmerz, Erstickungsgefühlen. Es kann das Gefühl entstehen, zu sterben, wahnsinnig zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Bei starken Ängsten dieser Art spricht man von Panikattacken.
 
Im Zusammenhang mit dem Fliegen können verschiedene Ängste auftreten, z.B.:
die Angst vor geschlossenen Räumen (Klaustrophobie)
Höhenangst
die Angst, sich nicht sofort an einen sicheren Ort (das Zuhause) zurückziehen zu können, keinen Fluchtweg zu haben (Agoraphobie)
die Angst vor dem Fliegen
die Angst, im Flugzeug krank zu werden und keine Hilfe zu erhalten
die Angst vor dem Absturz
die Angst vor Entführungen
die Angst vor unbekannten Geräuschen
die Angst, die Situation nicht kontrollieren zu können

Ängste erscheinen einem selbst und manchmal auch der Umwelt als irreal, weil andere Menschen sich in derselben Situation normal, entspannt, ja, sogar richtig wohl fühlen.
 
Neben dem Auftreten dieser unangenehmen Gefühle ist bei den meisten Menschen die Flugangst haben, daher auch Ärger auf sich selbst vorhanden, diese „lächerlichen“ Gefühle nicht in den Griff kriegen zu können. („Ich weiß doch eigentlich, wie sicher das Fliegen ist. Warum also rege ich mich so darüber auf. Warum kann ich das nicht kontrollieren? Warum hilft Information allein nicht, warum langt mein Verstand nicht aus???“)